Zerspreng die Ketten!
Zerreiße meine Fesseln!
Zerspreng die Ketten!
Zerreiße meine Fesseln!

Die Stimme wie ein altes Messer
Schnitt Befehle in die Haut
Gold'ner Käfig, schimmernd grell
Mit Gittern rostig, kalt und laut
Spinnst den Faden um mein Herz
Der sich tief in mir verfängt
Doch mit der Zeit wird jedes Band
Zum Strick, an dem die Seele hängt

Zerspreng die Ketten!
Ich reiß' mich von dir los
Zerreiße meine Fesseln!
Gib dir den Gnadenstoß
Zerspreng die Ketten!
Und du vergiss mich nicht
Zerreiße meine Fesseln!
Friss, was von mir übrig ist

Deine Wahrheit, schwarzer Rauch
Der aus meinen Lungen bricht
Verschluckte Worte brennen tief
Bis selbst die Stille zu mir spricht
Lässt auf Asche Wurzeln treiben
Nichts erblüht auf totem Grund
Leises Sterben ohne Wunden
Kaltes Blut fließt aus dem Mund

Zerspreng die Ketten!
Ich reiß' mich von dir los
Zerreiße meine Fesseln!
Gib dir den Gnadenstoß
Zerspreng die Ketten!
Und du vergiss mich nicht
Zerreiße meine Fesseln!
Friss, was von mir übrig ist

Zerspreng die Ketten!
Zerreiße meine Fesseln!
Zerspreng die Ketten!
Zerreiße meine Fesseln!

Ich reiße deine Maske ab
Zerfetze dich mit bloßer Hand
Dein falsches Ich vergeht in Staub
Verloren, wertlos, ausgebrannt
Ich trete dich ins off'ne Grab
Spuck' auf den Rest, der von dir bleibt
Kein Blick zurück, kein Atemzug
Dein Hass dich in den Tod vertreibt

Zerspreng die Ketten!
Ich reiß' mich von dir los
Zerreiße meine Fesseln!
Gib dir den Gnadenstoß
Zerspreng die Ketten!
Und du vergiss mich nicht
Zerreiße meine Fesseln!
Friss, was von mir übrig ist